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Kaffee

Warum der Filterkaffee zu Hause anders schmeckt

Meist liegt es nicht an der Bohne, sondern am Mahlgrad und an der Zeit. Zwei Stellschrauben, ein Ergebnis.

10 Min. Lesezeit

Dieselbe Bohne, dieselbe Menge, und trotzdem schmeckt der Kaffee zu Hause dünn oder bitter. In den allermeisten Fällen liegt es an zwei Größen, die zusammengehören: Mahlgrad und Kontaktzeit.

Bitter heißt zu lang, sauer heißt zu kurz

Beim Brühen lösen sich Stoffe in einer festen Reihenfolge: zuerst Säuren, dann Süße, zuletzt Bitterstoffe. Läuft das Wasser zu schnell durch, bleibt der Kaffee sauer und dünn. Steht es zu lange, kippt er ins Bittere. Der Mahlgrad steuert diese Zeit, nicht die Kaffeemenge.

So finden Sie den Punkt

  • 60 Gramm Kaffee auf einen Liter Wasser als Ausgangspunkt.
  • Wassertemperatur zwischen 92 und 96 Grad — kochend ist zu heiß.
  • Durchlaufzeit messen: drei bis vier Minuten für 500 Milliliter.
  • Zu schnell durch? Feiner mahlen. Zu langsam? Gröber.

Immer nur eine Größe ändern und wieder probieren. Wer Mahlgrad und Menge gleichzeitig dreht, weiß am Ende nicht, was gewirkt hat.

Unsere Bohnen gibt es im Cafe auch gemahlen — sagen Sie einfach, womit Sie zu Hause brühen, dann stellen wir es passend ein.